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DAS TROJANISCHE PFERD

B.H. Clendennen

 

            Apostelgeschichte 2:42, „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.” Jesus sagte: „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.” (Matthäus 10:22) Wenn ihr das Wort „verharrten” lest, dann deutet es an, dass sie auf etwas aus waren. „Sie verharrten aber.” Dies deutet an, dass sie etwas gegenüber standhielten um zu bleiben wo sie waren. Es gab eine Opposition, etwas, was versuchte, sie herunter zu ziehen. Es gab etwas, was versuchte einzudringen, das versuchte, sie allem anderen gleich zu machen. Das Wort sagt von der ersten Gemeinde: „sie verharrten aber.” Sie hielten durch, sie sahen Erweckung und sie sahen Gottes Werk. Ihr könnt das Prinzip dieser Bibel nicht ändern.

           

            Als der Feind in der Lage war mit dem Wort Gottes Kompromisse einzugehen, wurde die Gemeinde auf eine kraftlose Form eingeschränkt. Schließlich war alles verloren und die Welt ging in das Dunkle Zeitalter. Irgendwo etwas zu vernachlässigen bedeutet, dass ihr früher oder später überall etwas vernachlässigen werdet. Das ist eine Wahrheit, die nicht unberücksichtigt bleiben kann. Ihr seid ein Teil des Systems gewesen, dass die Kirche dorthin gebracht hat, wo sie jetzt ist. Heute sehen wir das Endergebnis der Ablehnung unserer Väter der biblischen Autorität gegenüber. Seht euch die Gemeinde heute an, es gibt dort so viel Homosexualität. Die Gemeinde sieht beinahe über Ehebruch hinweg; es gibt so viel Drogenabhängigkeit. Es dulden viele in einer Gemeinde stillschweigend das Trinken in Gesellschaft. Wir sind so im Schmutz versunken, dass wir an nichts anderes mehr denken, als ins Theater zu gehen.

 

            Das Wort Gottes verkündet immer noch: „Wenn ich es in meinem Herzen auf Frevel abgesehen hätte, so würde der Herr nicht hören.” (Psalm 66:18) „Der unschuldige Hände und ein reines Herz hat, der seine Seele nicht auf Falsches richtet und nicht schwört zum Betrug.” (Psalm 24:4) Die Gemeinde hat sich verändert, aber Gott hat sich nicht verändert. Die Gemeinde versucht durch  menschliche Anstrengung und Programme sich selbst  zu erhöhen. Gott ist daran nicht interessiert. Er bittet den Menschen nicht, ihm erst eine Zeichnung zu machen. Er möchte bei seiner Gemeinde eine Audienz. Sie muss zwischen sauber und schmutzig, zwischen übel und rein unterscheiden. Gott ist derselbe Heilige Gott, der Er immer gewesen ist und Er sagt zu seiner  Gemeinde: „.... und ihr sollt heilig sein, denn ich bin der HERR, euer Gott.” Gott verkündet, dass er unser Vater sein wird, wenn wir folgendes tun: „und sondert euch ab ... und rührt Unreines nicht an.” (2. Korinther 6:17)

 

            Ich glaube, dass beim näheren Hinsehen auf den Fall von Troja, es euch und mir in geistlicher Hinsicht echte Wahrheiten bringen wird. Wenn ihr euch erinnert, umlagerten die Athener für zehn lange Jahre Troja im zwölften Jahrhundert, sie versuchten die Verteidigung niederzureißen, aber es misslang ihnen. Im Jahre 1184 vor Christus vereinigten sich alle griechischen Staaten um die Beleidigung zu rächen. Sie bauten Leitern um die Mauern zu erklimmen, aber jeder Versuch wurde niedergeschlagen. Sie versuchten die Stadt niederzubrennen. Sie fertigten sogar große Schlingen aus Bäumen an um große Steine über die Mauer zu schleudern, aber die Menschen von Troja widerstanden jedem Versuch. Zehn Jahre lang hielten sie durch und gaben nicht auf. Nach zehn Jahren, als die Griechen die Uneffektivität ihres offenen Kampfes gegen Troja erkannten, änderten sie ihre Taktik. Sie bauten ein wundervolles hölzernes Pferd und zogen es mitten in der Nacht  zu dem Haupttor von Troja und ließen es dort stehen. Die griechische Armee kehrte zu ihren Schiffen zurück.

 

            Zu jener Zeit bedeutete ein Hinterlassen eines Geschenkes, dass du aufgegeben hattest. So hinterließen die Griechen dieses hölzerne Pferd, auch bekannt als Trojanisches Pferd, außerhalb der Tore von Troja um zu signalisieren, dass sie aufgegeben hatten. Ohne das Wissen der Menschen von Troja, hatten sich griechische Soldaten im Inneren des hölzernen Pferdes versteckt. Die Bürger von Troja sahen das Pferd eine Weile mit Neugierde an. Nach einigen Tagen, als immer noch kein griechischer Soldat zu sehen war, entschieden sich die Trojaner dafür, dass der Krieg wirklich vorbei war und brachten das Pferd nach drinnen. In dem Glauben, dass der Krieg vorüber war, begann Troja zu feiern. Schließlich war sie 10 lange Jahre unter Belagerung gewesen. In dieser Nacht, während sich die ganze Stadt in einem betrunkenen Zustand befand, schlichen sich die griechischen Soldaten aus dem Inneren des Pferdes und öffneten die Stadttore. Die Griechen kamen herein und die gesamte Stadt wurde ermordet. Einige Legenden berichten, dass nur zwei Menschen entkamen und die schrecklichen Ereignisse dieser letzten Nacht in Troja berichten konnten.

 

            Dies war eine  Tragödie der Geschichte, aber sie war nicht annähernd so eine Tragödie, wie ich sie mit euch in dieser Lektion teilen möchte. Die große Pfingstgemeinde widerstand dem Teufel des Kompromisses. Davor widerstanden unsere Väter jeder Versuchung der Hölle. Wir weigerten uns, unsere Türen dem Götzendienst, der Unheiligkeit und der Weltlichkeit zu öffnen. Wir wurden geächtet, verspottet und verfolgt, aber wir weigerten uns, dem, was wir als nicht von Gott erkannten, nur einen Millimeter Platz zu machen. Wie der verlorene Sohn, wir wurden gehasst, weil wir anders waren. Ihr erinnert euch, der verlorene Sohn klopfte an die Tür de Welt und fragte nach etwas zu essen, als er sein ganzes Geld in wildes Leben verschwendet hatte. Die Welt sagte zu ihm: „Füttere meine Schweine und dann werde ich dir etwas zu essen geben.” Das ist eine Beleidigung für einen jüdischen Mann, es widerspricht allem, was er glaubt. Die Überzeugung seiner Religion war der Preis, den die Welt für ihre Hilfe verlangte. Die Welt hasste ihn, weil er anders war. Die Welt sagte zu ihm: „Wenn du einer von uns bist, dann können wir dir helfen.”

HölleH  

 

            Dieselbe Welt klopfte an unsere Gemeindetüren und schrieen hereingelassen zu werden.  „Reißt die Mauern ein wenig ein und ihr werdet mehr Menschen anziehen”, war ihr Aufschrei. In den Anfängen der Spätregenbewegung, rief Gott Menschen aus dem alltäglichen Leben. Es war eine Zeit, in der die Gemeinde tot war. Es gab keine Gegenwart Gottes. Eine leere Hülle und ein hohler Spott hatten das mächtige Wirken Gottes ersetzt. Gott rief unsere Väter von dem Markplatz, von dem Bauernhof, von den Kanzeln der großen Kirchen und Bewegungen, und sie wurden alle Gottes Werkzeuge in dieser Ausgießung. Sie sonderten sich selbst für Gott ab. Sie wussten, dass Gott anders als die Welt war. Sie wussten auch, dass die Welt ihr Feind war. Sie wurden als Fanatiker und schlimmeres abgestempelt.

 

            Aufgrund der Erfahrung mit dem Heiligen Geist, bezeichneten die Menschen, die Fundamentalisten genannt wurden, sie als dämonisch. Aber trotz der Welt, des Fleisches und des Teufels brachten sie die Erde mit der Guten Nachricht in Berührung. Es ist war, unsere Väter waren Extremisten. Sie weigerten sich, eine Gemeindemitgliedschaft anzunehmen, denn sie glaubten, es könnte ein Zeichen des Tiers sein. Sie predigten nicht nur eine Heiligkeit des Herzens, sie predigten eine Heiligkeit des Lebenswandels. Sie kannten Gott und sie kannten den Feind. Sie wussten, woher sie kamen, und sie wussten, wohin sie gingen. Diese Männer kamen zum größten Teil nicht aus einem religiösen Seminar, aber sie kannten Gott. Sie weigerten sich, diesem Geist des Kompromisses einen Millimeter Platz zu machen. Sie standen als Männer Gottes nicht nur mit den Worten, die sie sagten, sondern auch mit ihrem praktischen Leben für die Wahrheit, die Reinheit und die Heiligkeit ein. Sie waren selbst die Wahrheit, die sie predigten. Sie waren anders und die Welt hasste sie. Christus war ihr Leben und nichts anderes zählte.

 

            Die Kirche von heute hat keine Feinde, weil sie keine Gute Nachricht hat. Ihr seid gerufen worden um sie zu der jungfräulichen Reinheit wiederherzustellen, die Gott ihr gegeben hat. Der Feind hat 50 Jahre lang die Mauern bestürmt und war immer wieder zurückgetrieben worden. Wir haben unsere Bräuche, ihr wisst, dass wir Pfingstler sind. Wir sind niemals an die Orte gegangen, wohin die Welt ging. Wir haben niemals ihre Zigaretten geraucht, noch ihren Likör getrunken. Wir gingen in ihren Straßen als Männer  und Frauen Gottes. Sie wussten, dass wir anders waren. Wir wurden gehasst, weil Christus unter uns und in uns war. Wir waren Fremdlinge auf diesem Planeten und unser Interesse galt nur Christus.

 

            Die Welt und die religiösen Gruppen lachten über ihren Lebensstil und sie sagten, wir würden nicht ins 20igste Jahrhundert gehören. In den 70igern predigte ich in einer der größten Gemeinden dieses Jahrhunderts. Die Gemeinde war von einem der größten Männer Gottes dieses Jahrhunderts gegründet worden, Dr. Mayo. Bei einer Gelegenheit sagte Dr. Mayo zu mir: „Gott sollte mich hier vor 20 Jahren herausgeholt haben.” Ich sagte: „ Warum sagst du das, Bruder Mayo?” Er antwortete: „Weil ich nicht hierher passe.”  Ich sagte ihm: „Das ist der Grund, warum die Menschen wollen, dass du und ich  hier sind. Wir passen hier nicht her.” Gott muss jemanden haben, der nicht hierher passt.  Er hat euch gerufen um aus euch die Menschen zu machen, die nicht in dieses religiöse Denken hineinpassen. Die Pfingstgemeinde widerstand diesem Druck für 50 Jahre. Die Welt nannte uns Teufel.

 

            1956 sah die Welt die ersten Treffen der Charismatischen Erneuerungsbewegung. An diesem Tag kam das Pferd an unser Tor. Wir wachten eines Morgens auf und alles war ruhig. Keine Steine flogen über die Mauer, es wurden keine Rammböcke gegen unsere Tore gerammt, wir erschienen in keinem schlechten Licht, niemand schrie „Heilige Locke” (?), niemand sagte mehr, dass wir dämonisch waren. Alles war ruhig, es klang, als ob der Krieg vorüber wäre. Aus Neugierde schielten wir über die Mauer und siehe da, das, was vor unserem Tor stand, war ein wundervolles Pferd, das von den Religiösen dieser Welt dort stehen gelassen worden war. Und Wunder aller Wunder es war das in Zungen sprechende Pferd. Nun ist alles ruhig. Was dort anfing, hörte hier nicht auf. Wir stellten keine Fragen, wir öffneten einfach die Tür.  Das Pferd kam leise an einem Treffen herein, dass wir die Charismatische Erneuerungsbewegung nennen. Eine Tür war geöffnet worden, eine Riss kam herein und das Pferd fand seinen Eingang.

 

            Es gibt kein größeres Geschenk als die Möglichkeit mit Gott und dem Geist zu kommunizieren. Nichts ist wundervoller als zu beten, bis du den Raum des Geistes berührt hast und in Zungen des Heiligen Geistes betest. Ich kann von diesem Geschenk nicht zu hoch reden, aber ich kann und werde dieses Geschenk den fleischlichen religiösen Gruppen genauso wenig erklären wie Jesus Steine in Brot verwandeln würde. Der Heilige Geist ist nicht etwas, womit man spielt. Die Sprachen kommen und der Geist gibt die Aussprache. Der Teufel hasst das Wahre, weil er nicht weiß, was da los ist. Nach 50 Jahren des Bestürmen des Lagers und den Versuchen unsere Überzeugung zu zerstören, entschied sich der Teufel, dass der einzige Weg, wie er hineinkommen könnte, darin bestand, dass er das fälschen könnte, was wir glauben.

 

            Der Antichrist, der sich gegen uns aufmachte, war kein fundamentaler Antichrist. Er war kein Baptist, kein Methodist, kein Katholik. Er kam als ein Pfingstler. Er musste das sein, was wir waren. Er kam als einer, der einst diese Kraft kannte, aber der sich in dem Wohlstand dieser Welt verstrickte und das verlor, was er hatte. Aber er wusste immer noch, wie es funktionierte. Satan war sich der Sünde, der Weltlichkeit, des Unglaubens bewusst, und dass die Hölle eine Garantie gegen irgendetwas und alles sein würde, außer gegen das göttliche Feuer. Der Teufel wusste, was uns stark gemacht hatte.

           

            Die Absicht der Hölle zu unterwandern, war eine Täuschung durch Imitation. Unsere Väter wussten, dass die halb nackte, Alkohol trinkende, weltliche Menge nicht von Gott war, aber sie widerstanden dem Druck. Mehr als 50 Jahre riefen die anderen Religionen uns zu: „Warum könnt ihr nicht sein wie wir? Warum predigt und lebt ihr nicht wie wir? Es gab keine Möglichkeit, dass Götzendienst ein Teil von uns werden konnte. Als wir predigten wurden diese Dinge aufgedeckt.

 

            1970 im Kongo als ich die Gute Nachricht verkündigte, sahen die Menschen die Wahrheit und rollten ihre Fetische zusammen und verbrannten sie. Ich brauchte ihnen das nicht zu sagen. All das hat sich durch das Auftauchen des seltsamen Pferdes verändert. Dieses seltsame Pferd stand an unseren Toren, mit einem Minirock bekleidet und es sprach in Zungen. Der Schwerpunkt lag nicht darauf, im Heiligen Geist getauft zu sein, sondern er lag auf der Zungengabe, und wir öffneten die Tür und ließen es herein. Im Inneren des Pferdes versteckten sich Dämonen. Diese Dämonen öffneten dem schmutzigen und hasserfüllten Vogel die Tür.

 

            Als wir es dem Pferd erlaubten, nach innen zu kommen, entstand diese lautstarke Feier, die die Menschen "Lobpreis” nannten. Wir sind an einen Punkt gekommen, wo wir nicht mehr verstehen, was wir hören. Dieses falsche Etwas übersprang jede Grenze, sobald es innen war. Die Römisch Katholischen beten den Rosenkranz in Zungen, die Pfingstgläubigen dachten, es wäre wirklich. Ein Freund von mir war Redner bei einem Treffen der Geschäftsleute des Evangeliums in Denver. Dies war kurz nachdem die Charismatische Erneuerungsbewegung begann. Er war der Sprecher am Morgen und ein Mormone der Sprecher am Abend. Während der Frühstückstreffen, als er neben dem Mormonen saß, sagte mein Freund zu ihm: „Ich bin sehr gespannt, dich heute abend zu hören. Ich habe noch nie das Zeugnis eines Mormonen gehört, der wiedergeboren ist.” Der Mormone sagte zu  ihm: „Das habe ich noch nicht erlebt.” „Was meinst du damit, dass du es noch nie erlebt hast?”, fragte mein Freund. Er sagte: „Ich bin nicht wiedergeboren, aber ich spreche in Zungen.” Das Pferd ist nun innen.

 

            Eine Frau in Houston gab ihr Zeugnis bei einer Versammlung des “Vollen Evangeliums”: “Ich hatte heute abend zwei Cocktails, bevor ich kam. Aber als ich mir gerade den dritten nehmen wollte, sagte der Heilige Geist zu mir: Zwei sind genug.” Kann der wahre Heilige Geist bitte aufstehen? Ihr seid gerufen worden um zu sehen, dass er noch einmal aufsteht. Das Pferd kam zu unserer Tür. Er hat niemals etwas geändert, es wurden nur ein paar Dinge hinzugefügt. Wir waren von der Tatsache überwältigt, dass es in Zungen sprach. Wir öffneten die Tür, und das Pferd kam herein. Es war wunderschön anzusehen und wir wurden in den Schlaf gewogen. Alles von der Welt, des Fleisches und des Teufels kam mit diesem Pferd. Was wir einst glaubten, glauben wir nun nicht mehr. Wofür wir einst einstanden, stehen wir nun nicht mehr ein. Wir sind die Fremdlinge geworden. Es wird als negativ und als ein Mangel an Liebe angesehen, noch immer gegen irgendetwas zu sein. Wir haben Angst die Wahrheit zu verkünden. Wir sagen zu den Menschen: „Ihr könnt all diesen Müll  haben und den Heiligen Geist auch.” Wir haben es zugelassen, dass das Pferd nach innen kam. Der Schutzwall ist kaputtgegangen und die Schlange hat uns gebissen. Gott hat euch gerufen um etwas dagegen zu unternehmen.

 

            Der Teufel kam zu den drei Hebräerkindern und er deutete ihnen an, dass Gott das, was er gesagt hatte, nicht wirklich so meinte. Er kam zu den Menschen genauso wie er zu Adam und Eva gekommen war. Ich bin sicher, dass er zu den drei Männern sagte:   „Ihr müsst nicht sterben. Beugt eure Knie und überkreuzt dabei eure Finger, womit ihr andeutet, dass ihr es in eurem Herzen nicht wirklich so  meint.” Ich habe so etwas gehört, bis mir übel wurde. Gott erwartet, dass ich fanatisch bin. Er erwartet, dass ich mich gegen die Welt stelle. Das Pferd ist innen und die Tür ist offen. Alles ist verloren oder dabei verloren zu gehen. Was wird der nächsten Generation passieren, wenn nicht irgendjemand irgendwo an der Grenze das Pferd zum Gehen veranlasst und die Tür schließt? Es wird nicht einfach sein. Andererseits ist es auch nicht einfacher in die Hölle zu gehen.

 

            Die Gemeinde muss in dieser Stunde aufstehen. Wenn die Musik ertönte kniete jeder andere vor dem Nebukadnezar Bild nieder. Schadrach, Meschach und Abed-Nego waren auffallend anders und standen allein. Über 50 Jahre lang standen die drei, die auffallend anders waren, die sich weigerten sich niederzubeugen. Plötzlich sind wir beliebt. Die Welt liebt uns. Wir waren die Menschen, über die die Theologen schrieben. Wir waren die Fanatiker. Wir waren laut der Welt von Dämonen besessen. Aber mit dem Pferd auf der Innenseite ist das, was einst ein großes Wirken des Heiligen Geistes war, nun kompatibel mit der Welt. Die Hebräerkinder waren sichtbare Zielscheiben, als sie in dieser sich niederbeugenden, Kompromisse eingehenden religiösen Menge aufstanden. Soldaten ergriffen sie und der König bedrohte sie, aber sie weigerten sich nieder zu knien. Weil sie sich nicht nieder beugten, verbrannten sie nicht. (Daniel 3,25)

 

            Die Welt schlug an unsere Tür; sie nannte uns Teufel. Alles was du tun musstest um gehasst zu sein, war ein Pfingstler zu sein. Als Bruder Bishop nach Seguin ging, traf der Sheriff ihn fünf Meilen außerhalb der Stadt und sagte zu ihm: „ Wir lassen nicht zu, dass so ein Abfall wie du hier ist.” Pfingstler waren schlechter als Zigeuner angesehen. Wir kennen nicht alles, was es kostet, um diese Botschaft in die Welt zu bringen – die Schwierigkeiten, die Belästigung und den Hass, all diese Dinge, die jene alten Pioniere ertrugen um diese Botschaft zu bringen. Sie konnten sich kein Eigentum kaufen. Die Kosten um diese Botschaft in Texas  in den Boden zu pflanzen war hoch. Dr. Parum und seine kleine Schar  von Gläubigen lebten sechs Wochen lang  von rohen Karotten  um diese Gute Botschaft in Texas zu pflanzen. Pfingsten ist eine Botschaft, die das Leben verändert. Es ist Gottes Gnade und Gottes Sieg. Es ist die einzige Botschaft unserer Zeit. Es ist die letzte Offenbarung Gottes.

 

            Das ist der Spätregen – keine andere Erweckung ist seit dem letzten Regen der Apostelgeschichte wie diese gewesen. Pfingsten wird nicht aufstehen um verwässert  zu werden. Der einzige Weg, wie die Welt hineinkommen kann, und das hat sie getan, ist der Weg der Nachahmung. Wir bekämpften das System von Babel, bis sich das Schwert einen Weg zu unserer Hand bahnte. Wir predigten gegen die „Händelschütteln Religion”. Wir standen gegen alles auf, was nicht biblisch war. Dan kam das Pferd an unsere Tür, ein pfingstlerischer Antichrist, und er hielt uns zum Narren. Wir haben lange und hart gekämpft und wir waren müde. Dort stand er mit seiner Gebetssprache. „Sieh,” sagte er, „ ich kann das tun, was du tust.” Dies entwaffnete uns völlig und wir öffneten die Tür. Es wurde nichts gefordert – er kam so wie er war herein.

 

            Wir dachten, er würde sich uns anschließen, aber er führte uns zur Schlachtbank. 50 Jahre der Erfahrung auf dem Schlachtfeld wurden gegen eine weltliche Menschenmenge mit einer gelehrten Zungenrede, einem gelehrten Tanz und einem gelehrten Christus eingetauscht. Der Preis der Täuschung kann nicht berechnet werden. Dieselben Sünden, die in der Welt sind, sind nun in der Gemeinde. Die Nation rutscht in eine moralische Krise ab. Heilung ist auf Bekenntnis reduziert worden. Erlösung ist darauf reduziert worden nur in die Gemeinde zu gehen und die Taufe im Heiligen Geist ist eine gelehrte Zungensprache. Wir haben das Pferd nicht verändert, es hat uns verändert und wir nennen es Erweckung.

 

soceurope@live.co.uk





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